Zahnprothesen

Ästhetischer Zahnersatz für ein natürliches Lächeln und einen starken Biss

Zahnprothesen ersetzen bei Zahn­verlust einen oder mehrere Zähne. Die Zahn­prothese stellt eine Alter­native zu Zahn­brücken und Implan­taten dar.

Eine Zahnprothese ist ein heraus­nehmbarer Zahn­ersatz, der Ihre Gesichts­ästhetik sowie Ihre Kau­funktion wieder­herstellt. Fehlende Zähne führen schnell zu einer Fehl­stellung des Kiefers und können damit eine Ursache für System­erkrankungen sein (Ganz­heitliche Zahnheil­kunde). Ein Zahnersatz ist daher zwingend not­wendig, um Ihren Körper in seinem natür­lichen Gleich­gewicht zu halten.

Unsere Dental Solutions Zahnarzt­praxis Paul Nassadowski in Hannover passt Ihnen Ihren Zahn­ersatz mit Hilfe des Dental­mikroskops optimal an und sorgt damit für einen starken Biss und ein natürlich schönes Lächeln. Man unterscheidet heute nach dem erforder­lichen technischen/materiellen Aufwand, Kau­komfort und Ästhetik zwischen folgenden Prothesen:

Kunststoff-Teilprothese
Die einfache Kunststoff-Teil­prothese mit gebogenen bzw. vorge­fertigten Halte- und Stütz­elementen.
Sofort­ersatz (Immediatersatz)
Übergangs­prothese (Interims­ersatz)

Eine einfache Kunststoff­prothese wird somit nur als Provisorium betrachtet.
Sie wird nur bis zur Anferti­gung der defini­tiven Prothese getragen.


Mehr lesen

Meist ist sie so konstruiert, dass sie durch den Kaudruck in die Schleim­haut einsinkt. Bei längerem Tragen zerstört sie auf diese Weise syste­matisch das Zahn­bett der Restzähne. Sie fördert auf lange Sicht weiteren Zahn­verlust. Als defini­tiver, permanenter Zahn­ersatz ist sie daher nicht geeignet, es sei denn, der Verlust der noch verblie­benen (wenigen) Rest­zähne wird bereits relativ kurz nach ihrer Einglie­derung erwartet ("Resig­nations­prothese"). In der Dental Solutions Zahnarzt­praxis Paul Nassadowski verwenden wir eine ästhe­tische und metall­freie Versorgung aus Valplast.


Die Modell­gussprothese oder Einstück­guss­prothese aus einer mund­bestän­digen Nicht­edel­metall-Legierung ist typischer­weise durch Klammern an den Rest­zähnen verankert und auf diesen Zähnen abge­stützt.


Mehr lesen

Diese Klammern sind bei den Front­zähnen meist sicht­bar. Die Zähne müssen nicht unbe­dingt über­kront werden. Die Prothese soll das Zahn­fleisch um die Rest­zähne möglichst unbedeckt lassen, um es nicht zu schädigen. Man spricht von einer "zahn­bett­freundlichen" Prothese, wenn die Berührungs­punkte der gesamten Konstruk­tion zum Zahn­fleisch der Restzähne auf das unver­meidliche Minimum reduziert sind. Diese Konstruk­tionsweise entspricht heute dem gesetz­lichen Kranken­kassen­standard und erfüllt nur die niedrigsten Ansprüche.


Kombinationszahnersatz: spezielle Teil­prothesen­formen

Als kombinierten Zahnersatz bezeichnet man Zahnersatz, der aus einem fest­sitzenden und aus einem heraus­nehmbaren Teil besteht. Beide Teile werden durch Verbindungs­elemente (Teleskope, Geschiebe oder Stege) zusammen­gehalten. Sie sorgen dafür, dass der Zahn­ersatz gut hält und den Kau­druck gleich­mäßig auf die vorhan­denen Rest­zähne überträgt. Im Vergleich zur Modell­guss­prothese bietet Kombi­nations­zahn­ersatz deutlich mehr Trage­komfort und eine bessere Ästhetik, da sicht­bare Klammern vermieden werden. Entsprechend der verschie­denen Verbindungs­elemente teilt man Kombi­nations­zahn­ersatz wie folgt ein:

       - Teleskopprothesen

Mehr lesen

Bei dieser Prothesen­art besteht der fest­sitzende Teil des Zahn­ersatzes aus Kronen (sogenannte Teleskop­kronen). Jede Teleskop­krone besteht aus zwei Teilen: einer Primär­krone (Innen­teleskop) aus Metall - einem kleinen "Hütchen" auf dem präpa­rierten Zahn - und einer abnehm­baren Sekundär­krone (Außen­teleskop). Letztere wird in die Teil­prothese einge­arbeitet und haftet nach Ein­setzen wie ein zweites "Hütchen" auf dem ersten, also der Primär­krone. Sie ist dadurch mit den natür­lichen Zähnen fest verankert, kann aber zur Reini­gung heraus­genommen werden. Ein ästhe­tischer Nach­teil dieser Versorgungs­art liegt darin, dass die Zähne aufgrund der Doppel­kronen größer als natür­liche Zähne wirken, was im sicht­baren Bereich störend sein kann. Dennoch werden Tele­skop­prothesen heute häufig bei der Therapie eines größeren Lücken­gebisses eingesetzt, da sie für gute Kau­druck­verteilung sorgen und auch später problem­los erweitert werden können.


       - Geschiebeprothesen

Mehr lesen

Bei diesen Prothesen erhalten die an die Lücke angrenzenden natür­lichen Zähne Kronen. Verbindungs­element zwischen Kronen und Teil­prothese ist ein Geschiebe, das aus zwei Teilen besteht: Ein Teil ist an der Krone, ein Teil an der Teil­prothese fest verankert. Beide Teile werden inein­ander geschoben und sorgen so für den sicheren Halt der Prothese.


       - Stegprothesen


Mehr lesen

Der Begriff bezeichnet eine Teil­prothese, die auf einem fest veran­kerten Steg zwischen zwei Zähnen oder Implan­taten abgestützt ist. Am häufig­sten wird die Steg­prothese eingesetzt, wenn die vier unteren Schneide­zähne fehlen. Die vorhandenen Eck­zähne erhalten dann Kronen, die mit einem starren Steg verbunden werden. In die heraus­nehmbare Teil­prothese wird ein passendes Gegen­stück einge­arbeitet, das beim Einsetzen der Pro­these den Steg umfasst und diese einrasten lässt.


       - Coverdenture-Prothesen, Deckprothesen


Mehr lesen

Sind nur noch wenige Restzähne in einem Kiefer vorhanden, nutzt man diese zur Veran­kerung einer Teil­prothese, die der Voll­prothese sehr ähnlich ist und in diesem Fall Cover­denture-Prothese oder Deck­prothese genannt wird. Als Verbindungs­elemente dienen meist Tele­skop­kronen, es sind aber auch andere Ele­mente wie zum Beispiel Stege möglich.


       - Total- oder Vollprothese


Mehr lesen

Eine Total- oder Voll­prothese ist ein heraus­nehmbarer Zahnersatz, der eingesetzt werden kann, wenn entweder im Ober- oder Unter­kiefer oder in beiden Kiefern keine Zähne mehr vorhanden sind. Ziel der Behandlung ist die kau­funktio­nelle, ästhetische und phone­tische Reha­bili­tation eines zahn­losen Patienten. Immer mehr jüngere Senioren (65- bis 74- Jährige) behalten ihre eigenen Zähne. War noch im Jahr 1997 (Deutsche Mund­gesundheits­studie (DMS) III) jeder vierte jüngere Senior zahnlos (24,8 Prozent), so ist es heute nur noch jeder achte (12,4 Prozent). Eine vergleich­bar positive Entwicklung gibt es auch bei den Zahn­verlusten: Jüngere Senioren besitzen heute im Durch­schnitt mindestens fünf eigene Zähne mehr als noch im Jahr 1997 (DMS III: 10,4 vs. DMS V: 16,9 Zähne). Zahner­haltende Therapien und die konse­quente Präventions­orientierung in der zahn­medizi­nischen Versorgung haben in den vergangenen Jahren deutliche Erfolge gezeigt. Mit dieser überaus positiven Entwicklung nimmt Deutschland im inter­nationalen Vergleich derzeit eine Spitzen­position ein.

Die meisten Voll­prothesen bzw. Total­prothesen bestehen aus einem spezi­ellen, in der Medizin häufig verwendeten rosa­farbenen Kunst­stoff (PMMA), der meist mit Kunst­stoff-, selten mit Keramik­zähnen versehen wird. Die Form der Prothese gewinnt der Zahn­arzt nach speziellen Abform­methoden, die vor allem für den späteren Halt und die Funktion der Prothese wichtig sind (sogenannte Funktions­abformung).

Wie hält eine Vollprothese?

Zum Halt einer Voll­prothese tragen vor allem physika­lische Phänomene bei (Saugwirkung, Haft- und Klebe­wirkung), aber auch aktive Kräfte (Muskulatur) wirken mit. Der Halt einer Prothese beruht einerseits auf günstigen anato­mischen Strukturen, zum Beispiel gut erhaltene Kiefer­knochen, und anderer­seits auf speziell vom Zahn­arzt ausgeformte Prothesen­ränder (sogenannte Funktions- oder Ventil­ränder). Durch Abdichtung der Ränder gegenüber der Schleim­haut entsteht beim Ein­setzen der Prothese ein Unterdruck zwischen Prothesen­basis und Kiefer­schleim­haut, der in der Hauptsache für den Prothesen­halt verantwortlich ist. Zusätzlich sind Adhäsions­kräfte wirksam (Kräfte zwischen Schleim­haut und Prothese), die ohne den Speichel­film nicht oder nur unzu­reichend zustande kommen. Der Speichel hat dabei "abdich­tende" Funktion. Patienten, die nicht über aus­reichend Speichel verfügen, sind daher kaum erfolg­reich zu behandeln.

Künstliche Haftmittel (Haftpulver) können die Adhäsion zwischen Basis und Schleim­haut verbessern, sie sollten aber nicht dauerhaft angewendet werden. Eine gute Passung der Prothese erhöht die Adhäsion. Beim Halt der Prothese in der Gebrauchs­phase - also nach der Gewöhnung an die Prothese - spielt dann besonders die den Mund umge­bende Muskulatur eine wichtige Rolle. Der Patient lernt, die Prothese mit seiner Musku­latur und der Zunge "festzuhalten" und un­bewusst zu stabilisieren. Es ist also schon ein wenig Geduld notwendig, um mit den "Dritten" umgehen zu lernen.



Weiter zu Zahnersatz: Implantate →